Leitfadeninterviews
Kurzbeschreibung: 

Stadtpsychologische Leitfadeninterviews können vor geplanten größeren städtischen Veränderungen eingesetzt werden um zu erfahren, wie die Mehrheit darüber denkt. Das Stadtpsychologische Leitfadeninterview eignet sich weiters hervorragend als Mitbestimmungsinstrument für Bevölkerungsgruppen, die an Beteiligungsprozessen wenig oder kaum teilnehmen. Nach stadtpsychologischen Kriterien durchgeführte Interviews lösen ein erhöhtes Interesse an der eigenen Stadt aus. Die Menschen beginnen sich mehr für ihre Stadt zu interessieren.

Produktbild: 

Details: Das Stadtpsychologische Leitfadeninterview setzt sich aus einer Kombination verschiedenster qualitativer Interviewtechniken zusammen. Besonders beeinflusst ist es vom narrativen, dem ethnografischen und dem problemzentrierten Interview nach Flick* (2007) .

Das Stadtpsychologische Leitfadeninterview wird speziell auf die jeweilige Situation zugeschnitten. Die Interviewfragen sind immer problemzentriert und variieren je nach Aufgabenstellung und Untersuchungsfrage. Eine zentrale Fragestellung findet sich jedoch immer in den Interviews, nämlich die auf Veränderung abzielende Visions- oder Zukunftsfrage: „Was sollte sich Ihrer Meinung nach in ihrer Stadt in Zukunft ändern?“

Das Stadtpsychologische Leitfadeninterview ist in seiner ursprünglichen Form als Einzelinterview konzipiert, wird aber auch als Gruppeninterview (bis maximal 10 Personen) geführt. Tatsache ist, dass sich Gruppeninterviews zur Aktivierung bestimmter Zielgruppen besser eignen als Einzelinterviews.

Arbeitsschritte: • Auswahl der Zielgruppen • Auswahl des Befragungsgebiets • Erstellen eines Interviewleitfadens • Durchführen der Interviews • Datentranskription • Datenanalyse • Dateninterpretation • Dokumentation• Rückmeldung an die befragten Personen

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*Flick, U. (2007). Qualitative Sozialforschung – Eine Einführung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt

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